Reisebericht Oktober 2017





Wieder war soweit, der für den 7.Oktober geplante Transport von 14 Hunden nach Ö konnte starten. Im Vorfeld wurde Hunde- und Katzenfutter organisiert - danke an all unsere Spender, sowie der Fa. FRESSNAPF in Hallein, Bischofshofen und Saalfelden, die uns immer wieder ihre Hilfe durch die dort aufgestellten Spendenboxen zur Verfügung stellen. Diesmal mit an Bord Gabi mit ihrer tatkräftigen Tochter Luisa und ich.

Gestartet waren wir am 6. Oktober gegen Morgengrauen, ohne Komplikationen kamen wir wie geplant um 14.00 Uhr in Szeged an, wo wir schon von der ganzen Truppe - allen voran Linda, der Heimleiterin, - mit Freude empfangen wurden. Begrüßt wurden wir mit Kaffe, Tee und Kuchen und nach der ersten Stärkung begannen wir gleich die Futterspenden, Decken und Körbe auszuräumen. Dann traten wir unseren obligaten Gang durchs Tierheim an, suchten für den nächsten Transport die glücklich Reisenden aus - was uns immer sehr schwer fällt, den einen mitzunehmen und den anderen zurück lassen zu müssen. Die Hunde werde dann geimpft und reisefertig gemacht, auf Herzwürmer getestet, und - sofern sie dies nicht bereits schon sind - gechipt.  (Die im nächsten Transport reisenden Hunde werden demnächst auf unserer HP veröffentlicht und Interessenten können sich bereits jetzt schon melden)

Bei einem gemeinsamen Abendessen mit Linda und ihrem Mann Attila besprachen wir, was im Tierheim am wichtigsten ist - erneuert oder renoviert zu werden und wo wir dem aktiven Team wieder unter die Arme greifen könnten. Wir entschieden uns für die finanzielle Unterstützung bei der Anlegung einer Quarantänestation für die Katzen sowie einen Container mit Auslauf für jene Samtpfoten, die krankheitshalber nicht merh vermittelt werden können. Dafür werden wir als auch das ungarische Team Angebote einholen, uns absprechen und im Frühling mit dem Bau der Bodenplatte und der Aufstellung der beiden Container beginnen.

Am nächsten Morgen gings dann pünktlich um 6.00 Uhr zum Tierheim, die Traces und die Impfpässe mussten kontrolliert werden, ebenso die Übereinstimmung der Chip Nummern mit den Hunden. Dann wurde verladen, wie immer auch mit Tränen der dortigen Pfleger verbunden, da es doch immer wieder den ein oder anderen Schützling gibt, der den Zweibeinern besonders ans Herz gewachsen ist. In diesem Fall war es Vermes - der achtjährige Mischling saß 6 Jahre im Käfig, eine Hundeseele, die es wie viele andere nicht verdient hat, sein Leben auf 5 m2 zu fristen. Vermes ist ein absoluter Seelenhund, anschmiegsam wie eine Katze, verspielt und ein absolut treuer Wegbegleiter. Er wartet im Halleiner Tierheim auf seine Familie.

Um 9.00 war dann Abfahrt, alles verlief glatt, bis auf einen kleinen Stau auf der Autobahn und wir kamen gegen 15.00 schon heiß erwartet in Hallein an. Die Adoptanten von Riki und Szivanji standen schon parat, ihre Schützlinge zu übernehmen und waren total überrascht, wie zugänglich und lieb die Vierbeiner trotz ihrer Vergangenheit waren.

Auch alle anderen Vierbeiner wurden in ihre Zwinger gebracht, durften alle noch ihre ersten Erfahrungen auf der grünen Wiese im Tierheim machen, wurden gefüttert und getränkt und waren wahrscheinlich genauso müde wie wir drei und froh, endlich eine weiche Decke unter sich zu haben. Für 14 Hunde begann jetzt der Start in eine sichere und hundefreundliche Zukunft.

 

 


Reisebericht Februar 2017



Zusammen mit meiner Begleiterin Sarah brachen wir gegen 1.00 Uhr nachts auf und machten uns auf den Weg nach Ungarn - diesmal fuhren wir wieder in das von uns betreute Tierheim in Szeged. Die Fahrt lief ohne Komplikationen und um 8.00 Uhr morgens wurden wir bereits vom Tierheim Team glücklich empfangen. 12 Vierbeiner warteten bereits in ihren Zwingern, versehen mit allen notwendigen Impfungen und nochmals vor der Ausreise vom dortigen Amtstierarzt untersucht.

Nachdem wir eine schnelle Runde gedreht  und die Tiere für den nächsten Transport ausgesucht hatten - dies ist immer besonders schwierig zu entscheiden, welcher der dortigen 250 Hunde beim nächsten Mal darf und welcher nicht - wurden bei einer Tasse Kaffee noch die notwendigen Papiere übernommen und dann gings schon weiter zum Verladen der Vierbeiner. Keiner der Glücklichen wehrte sich, biss aus Angst oder ließ sich nicht fangen  - jeder schien zu wissen, dass jetzt erst die Zukunft für ihn anfing.

Alles lief reibungslos, wir legten um 11.00 Uhr vormittag schon wieder los und kamen um knapp vor 17.00 Uhr im Halleiner Tierheim an. Keine Staus an der Grenze, alles war gut und wir waren glücklich, nachdem wir die Vierbeiner versorgt hatten, wieder bei unseren Familien zu sein.

 

 


 

Reisebericht Mai 2018



Transport 10. bis 12. Mai 2018

Diesmal führte uns die Fahrt wieder in unser Vorzeige Tierheim nach Szeged, wo Linda mit viel Liebe und Empathy das Heim leitet. Begleitet hat mich diesmal Veronika, meine rechte Hand im Tierheim, was alles um die Hundeerziehung betrifft. Jede Menge Futter für Hunde und Katzen konnten wir in den letzten Monaten sammeln, sodaß wir gegen 6.00 Uhr morgens vollbepackt los fuhren.

Pünktlich angekommen um 14.00 und ohne Komplikationen verlief unsere Fahrt. Nach einer kurzen und freudigen Begrüßung, dem Ausladen unserer Spenden, machten wir uns gleich auf den Weg durchs Tierheim, die ca. 200 Hunde kennen zu lernen und immer wieder die schwierige Aufgabe zu erledigen, diejenigen auszusuchen, welche beim nächsten Transport mit auf die Reise gehen dürfen.  Leider sind wieder einige Hunde dabei, welche Herzwurm positiv sind und in diesem Zustand wenig Chance auf eine Bleibe in D oder Ö haben. Wie immer kriegen auch diese Tiere bei uns eine Möglichkeit auf einen Platz und zwei der Kandidaten werden wieder mitkommen, werden hier bei uns einer Behandlung unterzogen und dann an Plätze weiter vermittelt.

Es wurde wieder viel gebaut im Tierheim - durch ein Preisausschreiben konnte das dortige Team wieder etwas Geld gewinnen und so konnte kürzlich ein alter Gebäudeteil durch einen neuen, mit ordentlichen Ausläufen versehener Trakt gebaut werden.

Wie immer doch belastet von den ungarischen Verhältnissen - obwohl es dort keine kleine Käfighaltung gibt und Linda stets bemüht ist, die Tiere in größeren Gruppen zu halten - vielen war nach dem Abendessen alsbald totmüde ins Bett, denn am nächsten Morgen sollte es ja bald wieder ab nach Ö gehen.

Um 7 Uhr früh luden wir unsere Hunde - Greg, Leo, Loki, Hektor, Lucca, Fanta, Fiona (alias Fondue) und Babi - in ihre Transportkäfige, kontrollierten nochmals die Traces und Impfpapiere, ebenso innige Verabschiedung wie Willkommensgruß und dann gings wieder los nach Ö, früh genug, um der Hitze und etwaigen Staus um die Großstädte Budapest und Wien auszuweichen.

Alles verlief ruhig, die Hunde wußten, dass ab nun ein neues Leben für sie begann, denn man hörte weder ein Jammern noch ein Bellen, sie waren ausgeglichen und ruhig. Gegen spätem nachmittag kamen wir glücklich mit unseren Vierbeinern wieder im Tierheim Hallein an.

Bereits nach 2 Wochen konnte Greg und Hektor ihre neue Bleibe finden.


Reisebericht Oktober 2018

Einmal in diesem Jahr hatten wir uns noch vorgenommen, eine größere Anzahl von Hunden selbst aus Szeged zu holen, da wir auch Unmengen von Futter gesammelt hatten und dies dringendst im Tierheim benötigt wurde. Mit dabei waren diesmal Tom und Hans-Peter, die beiden hatten  vor einem Jahr Lord aus Mohacs adoptiert und mussten ihn leider, 10 Monate nach Einzug bei ihnen über die Regenbogen Brücke gehen lassen. Lord hatte einen Gendefekt, seine schleichenden Lähmungserscheinungen an den hinteren Beinen machten ihm das Leben zur Qual - trotz eines Wägelchens, dass die beiden Jungs extra für ihn machen ließen. Ebenfalls mit an Bord war eine Familie aus Salzburg, hatten bereits einen Hund von uns, Terrier Zeus, und wollten sich vorort unter 180 Tieren einen zweiten Vierbeiner aussuchen.

Los gings um Punkt 24.00 Uhr in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober, wir waren prall gepackt mit Futter und medizinischen Mitteln, Desinfektionsmitteln, Einwegspritzen, saugfähigen Unterlagen uvm. Termingerecht kamen wir um 7.00 Uhr früh in Szeged an, wo uns Linda und ihr Team bereits mit Kaffee und Tee erwartete. Da wir bereits um 10.00 Uhr unsere Rückfahrt geplant hatten, musste alles sehr schnell gehen. Die Familie aus Salzburg sah sich ihre Kandidaten, die sie bereits von der Homepage kannten, nun in natura an und alsbald kristallisierten sich zwei Lebensbegleiter heraus, von denen Lili, eine kleine Schäfermischlingshündin am 2.11. mit einem Fremdtransport nach Salzburg reisen durfte.

Beim Gang durch das Tierheim und die Quarantäne boten sich mir wieder so viele neue Hundegesichter, dass es mir schwer viel, für den nächsten Transport einige wenige auszusuchen. Diesmal durften 11 Hunde mit nach Ö, darunter auch der alte Boxi, der in Salzburg noch einen warmen Ofen genießen darf, anstatt im kalten ungarischen Winter zu frieren. Auch für  die bereits beim letzten Besuch reservierten Vierbeiner, die jetzt mit EU Pässen versehen, gechipt und geimpft, sowie sterilisiert wurden, war eine Box reserviert und nachdem alle schnell und unkompliziert verladen wurden, lagen wir gut in der Zeit und so traten wirgegen 9.30 wieder die Heimreise an.

Alles verlief wunderbar, keine Staus, kein Regen und keine Unfälle, gegen 17.00 erwartete uns bereits Monika und Birgit, die den neuen Gästen schon ein Appartement liebevoll eingerichtet hatten. Die Hunde durften gleich mal auf der Wiese ihr Geschäft verrichten, es wurde gefüttert und getränkt  und dann waren Zwei- wie auch Vierbeiner froh, die Strapazen des Transportes durch Schlafen zu vergessen.

 


 
    


Nothilfe für Hunde • Habachstr. 24 • 5321 Koppl
M: +43 664 4723888nothilfefuerhunde (at) gmx.atwww.nothilfe-fuer-hunde.at
Über uns  | Presseberichte  | Kontakt  | Impressum
web & cms design by oblique.at